Über 31.000 Unterschriften in wenigen Tagen: Automobilclub fordert Spritpreisbremse für Benzin und Diesel
Die Spritpreise in Deutschland steigen rasant und überschreiten jetzt fast bundesweit die 2-Euro-Marke. Diese Entwicklung trifft Millionen Menschen hart: Autofahrer, Familien, Pendler, Senioren, Handwerker und Unternehmen, die auf bezahlbare Mobilität angewiesen sind. Der Automobilclub Mobil in Deutschland e.V. fordert deshalb eine Spritpreisbremse für Benzin und Diesel und hat eine entsprechende Online-Petition gestartet mit bereits über 31.000 Unterschriften. Mobilität ist kein Luxusgut, sondern Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftliche Stabilität und ein funktionierendes Alltagsleben. Bei Preisen von 2 Euro und mehr pro Liter Benzin oder Diesel ist diese Mobilität für viele Menschen akut gefährdet. Der tägliche Weg zur Arbeit, zur Schule oder zu wichtigen Terminen droht unbezahlbar zu werden. Aus Sicht von Mobil in Deutschland e.V. braucht es jetzt ein entschlossenes Eingreifen der Politik. Daher startete der Club eine Petition „Spritpreisbremse 2026 für Benzin und Diesel“ (Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/spritpreisbremse-2026-fuer-benzin-und-diesel), die an die deutsche Bundesregierung, insbesondere an den Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, gerichtet ist und innerhalb von nur wenigen Tagen enorme Unterstützung erfahren hat. Mindestens 100.000 Unterschriften sollen es werden.
Spitzenreiter bei der Besteuerung von Kraftstoffen
Deutschland ist im EU-Vergleich Spitzenreiter bei der Besteuerung von Kraftstoffen: Autofahrer zahlen gleich vier verschiedene Steuerarten auf jeden Liter Benzin und Diesel. Ohne diese Abgaben würde ein Liter Super statt rund 2 Euro lediglich etwa 90 Cent kosten. Eine Senkung der Spritpreise wäre durch verschiedene Maßnahmen umsetzbar wie die Aussetzung oder Streichung der CO2-Steuer oder der Energiesteuer, der Reduktion der Mineralölsteuer oder die Senkung der Mehrwertsteuer. Ohne politisches Gegensteuern ist in den kommenden Wochen mit weiter steigenden Preisen zu rechnen. „Der Staat kassiert bei jedem Liter Benzin und Diesel erheblich mit. Hier gibt es aus unserer Sicht deutlichen Spielraum, um Bürger und Autofahrer spürbar zu entlasten“, erklärt Dr. Michael Haberland, Präsident von Mobil in Deutschland e.V. „Wir fordern deshalb eine wirksame Spritpreisbremse für Benzin und Diesel – ähnlich wie 2022, als bereits gezeigt wurde, dass ein solcher Schritt Wirkung entfalten kann.“ 2022 gab es ebenfalls eine erfolgreiche Petition des Clubs mit über 155.000 Unterschriften. Der damalige Bundesfinanzminister Christian Lindner hatte den Vorschlag zunächst abgelehnt, es dann aber einige Tage später doch vollzogen: Eine Spritpreisbremse von Juni bis August 2022, was zu einer deutlichen Entlastung von 17 Cent bis 35 Cent pro Liter geführt hatte. Ähnlich könne es jetzt auch der jetzige Finanzminister Lars Klingbeil umsetzen. Die aktuellen Kosten für Mobilität von Autofahrern, Familien, Pendlern, Senioren, Handwerkern und dem für die Versorgung essenziellen Güterverkehr dürften nicht weiter aus dem Ruder laufen. Eine zusätzliche Belastung wäre schädlich für Wirtschaft, Gesellschaft und Wachstum.
Über Mobil in Deutschland e.V.
Mobil in Deutschland e.V. ist ein bundesweit agierender Automobilclub aus München, der sich als günstige und serviceorientierte Alternative zu etablierten Clubs wie dem ADAC positioniert. Der Automobilclub wurde durch Dr. Michael Haberland im Jahre 1992 gegründet, dessen Präsident er bis heute ist. Gegründet wurde Mobil in Deutschland früh als Interessenverband für Autofahrer; inzwischen bietet er auch vollwertige Hilfe im Not- und Pannenfall an. Deutschlandweit und weltweit. Ein vollleistender Automobilclub. Ganz aktuell ist der Club in einer Studie des Deutschen Instituts für Servicequalität im Auftrag von ntv zum fünften Mal in Folge zum Testsieger unter den Automobilclubs gekürt worden – als Einziger mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“. Weitere Informationen unter www.mobil.org